68 Jahre Hahnenrott!

Ein Rott der Schwalenberger Schützengesellschaft von 1576 e/v

Gegründet wurde das Hahnenrott 1950, von  Gerhard Aldegarmann, Christian Homuth, Friederich Koke, Willi Koke, Willi Müller, Julius Müller, Karl Meinberg, Heinrich Schulze und Fritz Tolle.

Unser Rottlied ist:

Frühmorgens, wenn die Hähne krähn

ziehn wir zum Tor hinaus

und mit verliebten Äugen

schaun die Mädels nach uns

ausam Busch vorbei wir ziehen

wo Heckenrosen blühen

Und mit den Vögelein im Wald

ein frohes Lied erschallt

Von der Lore, von der Dore

von der Trude und Sophie

von der Lene und Irene

von der Annemarie Ja !

Schön blühn die Heckenrosen

schön ist das Küssen und Kosen

Rosen und Schönheit vergehn

Drum nützt die Zeit,

denn die Welt ist so schön

 

Rott Gründer Willi Müller feierte 2015 seinen 97. Geburtstag. In den besten Zeiten bestand das Hahnenrott aus 36 Rottkammeraden, heute sind es nur noch 3 die nicht mehr am aktiven schützenleben teilnehmen können. Wir haben in den 68 Jahren 31 Rottkammeraden zur letzten Ruhestätte geleitet.

Das Hahnenrott war auch immer am aktiven Vereinsgeschehen beteiligt und stellte:

- 3 mal den Oberst und Ehrenoberst: Willi Leifholz, Julius Müller und Heinrich Beckmann

- den ersten Vorsitzenden: Willi Leifholz 

- von 1964 bis 1972 die Schatzmeister: Heinrich Bohnsack und Fritz Tölle

- 1956/1957 die Fahnenoffiziere: Heinrich Beckmann, Karl Vogt, Karl Prax

- 1987/1988 die Fahnenoffiziere: Hermann Hampel, Hermann Ober  und Hans Plewka. 

- von 1969 bis 1976  den Adjutant Heinrich Beckmann

- von 1979 bis 1987 den Oberst Heinrich Beckmann (erhielt 1993 die  Köllner-Medaille am Schwarz-weiß-grünen Bande)

 

Weiter stellte das Hahnenrott von 1970 bis 1975  Heinz-Günter Rolf  als  Hausmeister und von 1970 bis 1982 war er erster Schießoffizier. Er sorgte dafür, dass zum Kleinkalieber-Schießstand Erdkabel gelegt, der Schießstand umgebaut und die ersten zwei Scheibenzuganlagen angeschafft wurden. Daraufhin wurde er auf der 400 Jahrfeier mit einer Urkunde zum Offizier auf Lebenszeit ernannt.

Von 1979 bis 1981 waren Hermann Hampel und Hans Plewka und von 1988 bis 2000 Helmut Meinke als Schießoffiziere tätig.

Otto Schulze hatte ab1960 mit seinem Traktor den Verein und den König beim Tannenfahren und anderen Arbeiten unterstützt.

Unsere Rottführer waren von 1950 bis 1970 Julius Müller und Friederich Koke, von 1970 bis 1984 Helmut Obst. Nun bereits seit 1984 ist Heinz-Günter Rolf, also schon 34 Jahre, als Rottführer im Amt.

Auch der Stellvertretende Rottführer Hermann Hampel führt sein Amt schon 31 Jahre aus. Otto Schulze als Schatzmeister war 21 Jahre im Amt und ist leider aus gesundheitlichen Gründen seit 2015 nicht mehr tätig.

Das Hahnenrott war auch nicht nur zum Schützenfest aktiv, es hat auch lange Jahre das traditionelle Himmelfahrtsschießen durchgeführt. Zu allen Veranstaltungen und zum beliebten Frauenschießen werden auch immer die Frauen verstorbener Rottkammeraden miteingeladen.

Bis 1984 wurden vom damaligen Rottführer Helmut Obst einige Rottfahrten und Rottfeste durchgeführt. Zum Beispiel: Danz op de Del Bei Paula Föste auf der großen Diele.

Seit 1984 sind zwei Eintagesfahrten,  sieben Dreitagesfahrten, zwölf Viertagesfahrten und drei Fünftagesfahrten durchgeführt worden. 2011 wurde vom Hahnenrott die letzte Mehrtagesfahrt gemacht, ab 2012 nur noch Tagesfahrten: Eine in den Harz und eine in die Lüneburger Heide.

2014 wurde auf vielseitigen Wunsch wieder eine Viertagesfahrt in den Spreewald durchgeführt und 2015 zum 65. Jubiläum eine Fünftagesfahrt nach Schleswig Holstein, 2016 wurde ein Fünftagesfahrt in den Bayrischen Wald und 2017 die letzte Fahrt nach Löv an die Mosel durchgeführt. Da wir nur noch wenig Rottkammeraden waren, wurden auch Gäste zu den Fahrten eingeladen die bis heute immer wieder gerne mitgefahren sind.

Es wurde jedes Jahr am 1.Mai eine Wanderung mit anschließendem gemütlichem Beisammensein durchgeführt. Das Hahnenrott hatte 1995 zum 45-jährigen Rottbestehen den Chanty Chor Varel eingeladen und ein Konzert für die Öffentlichkeit in der Schützenhalle veranstaltet.

Das Hahnenrott fertigte beim Bau der Grillhütte die große Seitentür und das Grilldach an, unterstützte auch viele Jahre den Verkehrsverein, wie z.B. Weihnachtsmarkt bei der Geflügelverlosung. Beim Trachtenfest wurde vom Hahnenrott über 50 Jahre die Kasse an der Friedhofskapelle übernommen. Diese Tätigkeit wurde 2016 vom Hahnenrott das letzte mal durchgeführt und für 2018 an das Adlerrott übergeben.

Das Hahnenrott feierte am 11. September 2010 sein 60-jähriges Jubiläum, machte mit allen Rottkammeraden, Frauen und den alleinstehenden Damen eine Planwagenfahrt über das Mörth mit anschließenden Mittagessen im Ratskeller. Danach wurde noch zu Kaffee, Kuchen und Abends zum Grillen beim Rottführer eingeladen.

Außerdem wurde 2015 das 65-jährige Bestehen  im kleinen Kreis gemütlich gefeiert. Das Hahnenrott hat ein Durchschnittsalter von 80,7 Jahren.

Das Rott bestand nur noch aus 6 Rottkammeraden und wurde vom stellvertretenden Rottführer Hermann Hampel und vom Rottführer Heinz Günter Rolf geleitet.

In den 68 Jahren stellte das Hahnenrott folgende Königshöfe:

1952/1953 König & Königin Julius Müller & Frau Schlüter
  Königsoffiziere Johan Schlüter  /  August Begemann
  Hofdamen Lilli Müller / Elisabeth Begemann
1954/1955 König & Königin Friedrich Koke & Ruth Bracht
  Königsoffiziere Heinrich Bracht / Karl Strüber
  Hofdamen Eliese Koke / Lona Strüber
1962/1963 König & Königin Hermann Meßmann & Lina Meßmann
  Königsoffiziere Erich Koch / Albert Laporte
  Hofdamen Christel Koch / Lore Laporte
1966/1967 König & Königin Fritz Tölle & Marta Tölle
  Königsoffiziere Heinrich Beckmann / Willi Koke
  Hofdamen Lilli Beckmann / Mathilde Koke
1972 / 1973 König Königin Willi Müller & Tilla Müller
  Königsoffiziere Helmut Obst / Franz Kluger
  Hofdamen Lina Obst / Hildegard Kluger
1976 / 1977 König & Königin Willi Leifholz & Lenchen Leifholz
  Königsoffiziere Albert Laporte / Lothar Flach
  Hofdamen Lore Laporte / Doris Flach
1989 / 1990 König & Königin Heinrich Beckmann & Lilli Beckmann
  Königsoffiziere Otto Schulze / Heinz-Günter Rolf
  Hofdamen Brigitte Schulze / Hannelore Rolf

 

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Auf Antrag von Jürgen Meier wurde am  31.10.2015 bei Otto Schulze eine außerordentliche Rottversammlung durchgeführt.

Die Tagesordnung: Wie soll es mit dem Hahnenrott weitergehen?

Antrag 1 von Jürgen Meier:
Das Hahnenrott auflösen und zum Löwenrott übertreten. Dieser Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

Antrag 2 vom Rottführer:
Wir machen weiter wie bisher, treffen uns einmal im Monat zu einem gemütlichen Beisammensein und beziehen unsere Witwen stärker mit ein. Dieser Antrag wurde angenommen.

Danach erklärten Jürgen Meier und Hermann Hampel, weil nicht alle für Jürgen Meiers Antrag waren würden sie aus dem Hahnenrott austreten. Das hat der Rest vom Hahnenrott den Austritt zur Kenntnis genommen und Akzeptiert.

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Nachdem Willi Müller nach 83 Jahren in der Schwalenberger SG und nach 66 im Hahnenrott am 21.02.2016 Verstorben ist, waren wir nur noch 3 Schützen im Hahnenrott.
Da 2018 auch Helmut Meinke Verstorben ist und wir nur noch mit 2 Schützen sind, habe ich 2019 dem Vorstand, den Vorschlag gemacht, den Hahnenrott Namen einem neuem Rott anzubieten, damit dieser Traditionsname nicht verloren geht.

Das Rottkommando                                                                                               

H.-G.-Rolf

 
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