Das Scharfschützenrott von 1964 

Im Jahre 1964 entschlossen sich 12 junge Schwalenberger aktiv am Schützenwesen teilzunehmen. Bei einem Alter von 14-15 Jahren ein mutiger Entschluß. Ebenso mutig wie provokativ war unsere Entscheidung zur Uniform. Man stelle sich vor, entgegen dem allgemeinen "Grün" der Schützen, entschieden wir uns für weiße Hosen und rote Hemden. Dieses Vorhaben wurde jedoch vom damaligen Oberst unterbunden. Dann einigten wir uns auf ein etwas friedlicheres "Beige".Nachdem bei diversen Rottfeiern die neue Gemeinschaft zusammenwuchs, wurde 1967 eine eigene Satzung erstellt. Diese wurde erst im Jahre 1993 überarbeitet, um dem heutigen Zeitgeist zu entsprechen.Von Anfang an beteiligte sich das Scharfschützenrott auch ausserhalb von Festivitäten am Geschehen der Schützengesellschaft. So packten wir tatkräftig beim Bau eines Schiessstandes, neim Ausbau der Küche und beim Hallenumbau mit an.1968 gaben wir uns ein martialisches Aussehen. Wir kleideten uns mit Knobelbechern aus dem Bestand der Bundeswehr in Höxter. Dieses sorgte besonders bei auswärtigen Auftritten für einiges Aufsehen.

In der Saison 1968/69 stellte das Rott den Adjudanten Heinz-Jürgen Ridder. Ab dem Jahre 1970 integrierten wir uns auch äußerlich in die Schützengesellschaft. Wir kleideten uns von nun an mit einer grünen Schützenjacke. Zu einem Höhepunkt wurde das Jahr 1971/72. Zum ersten mal stellte das Scharfschützenrott den Schützenkönig. König wurde Heinz-Jürgen Ridder, Königsoffiziere wurden Theo Rubel und Günter Grytz. Das Schützenjahr 1974 wurde zu einem Knackpunkt in der Geschichte des Scharfschützenrottes. denn es waren nur acht aktive Schützen in der Gesellschaft gemeldet. Unser Kassenstand betrug vor dem Schützenfest 400,- DM, nach dem Schützenfest waren es sogar 450,- DM.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Scharfschützenrott kontinuierlich zu  seiner heutigen Stärke. Im Jahre 1978 knüpften wir erstmals Kontakte zu Freunden in Berlin. Dieser Kontakt entstand auf Initiative des damaligen Rottführers Heinz-Jürgen Ridder. Zu einer zünftigen Rottfete in der Schützenhalle reisten unsere Berliner Freunde sogar mit einer Band an. Dieser Besuch wurde im darauffolgenden Jahr erwiedert. Das Scharfschützenrott unternahm einen unvergesslichen Ausflug nach Berlin. Im Jahre 1980 machte das Scharfschützenrott seinem Namen alle Ehre und gewann zum ersten Mal den Oberstpokal. Dieser Pokal wurde bis zum Jahre 2000, außer dreimal immer gewonnen. Kontakte nach außerhalb fanden einen Höhepunkt darin, dass unser Rottmitglied Michael Rolf im Jahre 1982 Schützenkönig in Lütjenburg (Ostsee) wurde.

Zum 20-jährigen Jubiläum, im Jahre 1983/1984, stellte das Scharfschützenrott mit Werner Durgeloh zum zweiten Mal den König. Königsoffiziere wurden Karl Prax und Arnulf Schierholz. 1989 konnte das 25-jährige Jubiläum gefeiert werden. Diese geschah mit einem Umzug und einem ausgedehnten Frühschoppen in der Schützenhalle. Der Spielmannszug Sommersell sorgte für die musikalische Unterhaltung. Eine große Anerkennung erfuhr das Scharfschützenrott im Jahre 1991, als Heinz-Jürgen Ridder zum 1. Vorsitzenden der Schwalenberger Schützengesellschaft gewählt wurde. im Jahre 1993/94 stellten wir mit König Bernd Schneider, den Königsoffizieren Reinhard Bruns und Wolfgang Wendschuh zum 3. Mal den König. Den Millenniums- König stellten wir im Schützenjahr 1999/2000. König wurde Wolfgang Kohlbrei, Königsoffiziere wurden Heinz-Jürgen Ridder und Günter Grytz. Im Laufe der Jahre zeigte das Scharfschützenrott immer wieder seine Verbundenheit zur Schützengesellschaft. Wir stellten mehrmals die Fahnenoffiziere, Schiessoffiziere und Ausbildungsleiter.

Das Scharfschützenrott besteht zur Zeit aus 23 Rottmitgliedern.

 
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