Michael Rodewald gewinnt Königsschießen beim Pfingstschützenfest

30 Ringe sind ein vortreffliches Ergebnis

Schieder-Schwalenberg „Da ist das Ding" – mit dem bekannten Oliver-Kahn-Schlachtruf hat Michael Rodewald den Königspokal der Schwalenberger Schützengesellschaft in die Höhe gereckt. Mit 30 Ring hatte sich der Schütze aus dem Burgenrott gestern zur neuen Majestät geschossen. Er ernannte daraufhin Ehefrau Nadine Rodewald zu seiner Königin.

Der Jubel über den errungenen Königspokal kennt bei Michael Rodewald (Mitte) keine Grenzen.
Es stehen ihm die Königsoffiziere Martin Mahlmann (links) und Jens Bicker (rechts) eng zur Seite. - © André Gallisch

„Unter 30 Ring machen wir es in Schwalenberg nicht", freute sich Oberst Heinz-Marcus Stock über die maximale Ausbeute des neuen Regenten bei seinen drei Schuss. In den Hofstaat hatten sich außerdem Martin Mahlmann mit 29 Ring zum ersten Königsoffizier und Jens Bicker (beide ebenfalls Burgenrott) mit 28 Ring zum zweiten Königsoffizier geschossen. Den Hofstaat komplettieren die Hofdamen Antonia Mahlmann und Veronika Bicker.

Vorsitzender Sven Ridder war einer der ersten Gratulanten. „Ihr habt ja schon Erfahrung", sagte er in Richtung des Burgenrotts. Immerhin stellt das 1987 gegründete Rott den Schützenkönig schon zum vierten Mal. Sichtlich gerührt hatte sich vorher der bisherige König Niko Chaintoutis verabschiedet: „Ich habe das vor einem Jahr schon gesagt: Es war immer mein Traum, einmal König in Schwalenberg zu sein – das war klasse." Als bester Jugendschütze wurde Marian Jung (23 Ring), als Siegerin des mit fünf Schüssen auszuschießenden Damenpokals Kyra Rieger ausgezeichnet.

Als die scheidenden Majestäten samt Hofstaat am Pfingstsonntag den Schwalenberger Marktplatz beschritten, tauchte die Sonne den Platz in ein nahezu königliches Licht. So fand der Höhepunkt der Amtszeit von König Niko Chaintoutis und seiner Königin Ute Chaintoutis den würdigen Rahmen. Zunächst schritt das Paar, begleitet von den Königsoffizieren Dirk Meinberg und Ulrich Pietruschka sowie den Hofdamen Kathrin Meinberg und Steffi Pietruschka, die Front der versammelten Schützen und Gäste ab. Anschließend defilierten die 20 Rotte der Schützengesellschaft Schwalenberg sowie Delegationen aus Großenmarpe, Rischenau, Falkenhagen und Detmold an dem Podest des Hofes vorbei.

Zu den schmissigen Klängen der Musikzüge aus Blomberg, Falkenhagen und Rischenau bestiegen die Paare ihre zwei Kutschen und setzten sich an die Spitze des nun durch den Ort ziehenden Zuges. Und dieser wurde erst auf den letzten Metern zum Schützenhaus von Regen begleitet. Zuvor hatten Sven Ridder und Schützenkreis-Vorsitzender Stefan Breuning einige verdiente Schützen ausgezeichnet (siehe Kasten). Darüber hinaus übergab der Vorsitzende der Schützengesellschaft den Oberstpokal an das erfolgreiche Fuchsrott sowie den Pokal für den ebenfalls aus diesem Rott stammenden besten Einzelschützen beim Schießen um den Oberstpokal: Andreas Schierbaum.

Ehrungen beim Schützenfest

Stefan Breuning, Vorsitzender des Schützenkreises Lippe, zeichnete Wolfgang Engelmann, der nach 21 Jahren aus dem Vorstand der Schwalenberger Schützengesellschaft ausgeschieden ist, mit der Ehrennadel in Gold des Westfälischen Schützenbundes (WSB) aus. Darüber hinaus erhielten Helmut Petersen und Rolf Donner den Ehrenschild des WSB. Außerdem zeichnete der Schwalenberger Vorsitzende Sven Ridder und Karl-Heinz Schlemmer mit dem Schild sowie Dietmar Nunne und Wolfgang Bunte mit der Ehrennadel sowie Christopher Engelmann, Werner Niemann und Frederik Mönks mit der Verdienstnadel aus.

Bericht aus der Onlineausgabe der Lippischen Landeszeitung vom 17.05.2016 (Autor: André Gallisch)

 

 
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