Rodewald auf dem Thron

Das Burgenrott stellt den neuen Schützenkönig

Schwalenberg (lig) Mi­chael Ro­de­wald ist der neue Schüt­zenkö­nig der Schüt­zen­ge­sell­schaft Schwa­len­berg. An sei­ner Seite steht seine Kö­ni­gin Na­dine Ro­de­wald. Ers­ter Kö­nigs­of­fi­zier ist Mar­tin Mahl­mann, der An­to­nia Mahl­mann an sei­ner Seite hat und zwei­ter Kö­nigs­of­fi­zier ist Jens Bi­cker mit Ve­ro­nika Bicker. Das Kö­nigs­haus kommt aus dem Bur­gen­rott.

Am letz­ten Schüt­zen­fest­tag, am Pfingst­mon­tag hat­ten die Schüt­zen ih­ren neuen Re­gen­ten un­ter sich aus­ge­schos­sen und bei tro­ckenem Wet­ter konnte die Pro­kla­ma­tion erst­mals am Eh­ren­mal statt­fin­den, was für die Be­su­cher und Schüt­zen ein be­ein­dru­cken­des Bild ab­gab. Be­vor der neue Re­gent aber den Kö­nig­spo­kal in die Höhe hal­ten konn­te, hieß es Ab­schied neh­men von dem schei­den­den Kö­nig Niko Chai­nou­tis. "Ich wollte im­mer ein­mal Kö­nig von Schwa­len­berg sein, doch meine Ute wollte nicht so rich­tig. Aber vor zwei Jah­ren hat sie dann ihr Okay ge­ge­ben, doch dann muss­ten wir noch ein Jahr war­ten, weil sich noch an­dere vor­ge­drän­gelt hat­ten", meinte er mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. Er be­dankte sich bei al­len Be­tei­lig­ten und ins­be­son­dere den Frau­en, die ja das Salz in der Suppe seien oder wie es seine Oma Grie­chen­land im­mer ge­sagt hätte "­der Knob­lauch im Za­zi­ki". Denn der schei­dende Kö­nig ist väter­li­cher­seits Halb­grie­che und das nahm sein Rott auch zum An­lass, auf grie­chi­sche Weise Adieu vom Kö­nigs­thron zu sa­gen.

So hat­ten sich die Da­men vom Kö­nigs­rott, dem Wap­pen­rott, alle mit schwar­zen lang­haa­ri­gen Perü­cken aus­ge­stat­tet und san­gen in An­leh­nung an "­A­kro­po­lis" und dem Nach­na­men des Kö­nigs "Chain­to­po­lis – der Kö­nig muss ge­hen, er wäre so gerne noch ge­blie­ben". Der schei­dende Kö­nigs­hof er­lebte aber einen Tag zu­vor den Höhe­punkt sei­ner Re­gent­schaft auf dem Markt­platz. Zwar hatte es kurz vor der Kö­nig­spa­rade auf dem Markt­platz einen kräf­ti­gen Re­gen­schauer ge­ge­ben, so­dass Oberst und Ad­ju­tant auch auf die Pferde ver­zich­te­ten, aber dann konnte es trotz­dem los­ge­hen. Der Re­gen hörte auf und die Ma­jestäten schrit­ten die Kom­pa­nien ab. Si­cher­lich muss­ten die Da­men bei den kühlen Tem­pe­ra­tu­ren ein we­nig schlot­tern in ih­ren Klei­dern aber diese lächel­ten das Wet­ter ein­fach weg. Mit dem an­sch­ließen­den Festum­zug ging es auf re­la­tiv di­rek­tem Weg zur Schüt­zen­hal­le. Den Auf­takt hatte be­reits am Frei­tag der Große Zap­fen­streich am Eh­ren­mal ge­ge­ben. Am Mon­tag durfte dann erst­mals das neue Kö­nigs­haus Platz in den Kut­schen neh­men. Bei zwar im­mer noch kühlem aber tro­ckenem Wet­ter fand der Festum­zug durch die his­to­ri­sche Alt­stadt statt und die neuen Ma­jestäten wur­den ju­belnd ge­fei­ert und am Abend noch ein­mal kräf­tig bis in die frühen Mor­gen­stun­den ge­tanzt. Ein Jahr wer­den sie nun die Schüt­zen der Ma­ler­stadt re­gie­ren, be­vor es dann im kom­men­den Jahr an Pfings­ten wie­der zum Thron­wech­sel kommt.

Bericht aus der Onlineausgabe der Lippe Aktuell vom 25.05.2016 (Autorin: Iris Liebig)

 

 
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