Der ewige Gast
Echte Schützenfreundschaft lohnt sich: Detmolder sind gern in Schwalenberg
n Schieder-Schwalenberg(bm). Die Vorfreude auf das 433. Schwalenberger Schützenfest ist in der Malerstadt schon greifbar, und die Schützen haben ihre Hausaufgaben gemacht.
Die Schützenbrüder mit Oberst Fritz Beckmann und Vorsitzenden Heinz-Jürgen Ridder hatten jetzt einen alten Bekannten zu Gast, der seit 49 Jahren kein Schwalenberger Schützenfest verpasst hat. Sein „Goldenes Jubiläum" wird Waldfried Gerber, Schütze der Detmolder A-Kompanie zu Pfingsten wahr machen.
„Bis jetzt habe ich jedes Jahr das Schützenfest in Schwalenberg besucht und ordentlich mitgefeiert, doch man wird älter. Vielleicht werde ich mal ab und zu ein Jahr auslassen", schmunzelte Gerber.
Er hatte 1959 Julius Müller getroffen. „Ich war geschäftlich in Schwalenberg und kam mit Julius Müller, damals Oberst der Schützengesellschaft Schwalenberg, ins Gespräch. Als ich erzählte, dass ich Schütze in Detmold bin, lud er mich gleich zum Schützenfest ein", erinnerte sich Gerber noch genau. Fortan waren Waldfried Gerber und seine Schützenbrü der immer gern gesehene Gäste. Heinz-Jürgen Ridder dankte Gerber für die langjährige, kameradschaftliche Treue zu den Schwalenberger Schützen und überreichte ihm ein Bild mit einem Schwalenberger Motiv.
Dann beförderte Oberst Fritz Beckmann die Fahnenoffiziere Frank Schröder, Dirk Zalberg, Dieter Tölle und Helmut Obst vom Pilsrott zum Leutnant.
Die Renovierung der Schützenhalle ist erledigt, und wenn das Burgenrott ordentlich geputzt hat, kann ab Freitag, 29. Mai, das Schwalenberger Schützenfest wieder steigen.
Treue Freunde: Vorsitzender Heinz-Jürgen Ridder (links), und Schützenkönig Michael Stock überreichten Waldfried Gerber (Mitte) ein Bild vom Schwalenberger Rathaus. FOTO: MUHR
