Vergleichsschießen der Schwalenberger mit Detmolder A-Kompanie

Mühl und Pohl beste Schützen

Schwalenberg (lig). Der Lippische Schütze aus Holz ist in der Schwalenberger Schützengesellschaft ebenso zuhause, wie in der Detmolder A-Kompanie. Der Pokal, der jedes Jahr ein­mal zwischen bei­den Gruppen ausgeschossen wird, hat eher Symbolcharakter, denn die Pflege der langjährigen Freundschaft steht im Vordergrund dieses Wettstreits. So wechselt der Pokal jedes Jahr seinen Standort zwischen den beiden Städten, wobei der jeweilige Gast stets den Pokal mit in seine Heimat nehmen kann und der Ausrichter des darauffolgenden Schießwettbewerbs ist.

»Dieser Wettbewerb lebt auf der Gesellschaftsebene«, erläutert der Oberst der Schwalenberger Schützengesellschaft, Fritz Beckmann. Bereits seit über 40 Jahren verbindet beide Schützengruppen eine enge Freundschaft, bei der immer neue Personen heranwachsen, die diese Kameradschaft wei­ter pflegen.

Teilnehmer der Veranstaltung auf Schwalenberger Seite waren der Vorstand und die Offiziere nebst Frauen sowie die Detmolder A-Kompanie mit ihren Damen.

Beide Geschlechter traten auch zum Schießwettbewerb an. Bei den Damen hatten dann aber eindeu­tig die Schwalenberger Damen die Nase vorn, denn sie räumten alle ersten drei Plätze ab. Siegerin wurde Ramona Mühl mit 47.7 Ring vor Antje Raunigk mit 43.7 Ring und Karola Lux mit 42.6 Ring. Bei den Herren kam der Sieger mit Horst Dieter Pohl aus Detmold. 48.7 Ring gingen auf sein Konto vor Jobst Begemann mit 48.3 Ring und Dirk Stichnothe mit 47.0 Ring (beide Schwalenberg). Geschossen wurden fünf Schuss aufgelegt auf eine Entfernung von zehn Metern mit der Scattanlage. Die Höchst­punktzahl, die erreicht werden konnte, war 50 Ring.




 
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